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Zwiebel im Glas süss/sauer – Haus’gmacht

Rezept für 3 Gläser (à ca. 1.200 ml)

Zutaten:

  • 3 kg kleine Zwiebel geschält
  • 3 große Knoblauchzehen in Längsscheiben
  • 3 Scheiben frischen Ingwer
  • 3 Scheiben frischen Meerrettich 
  • 3 Lorbeerblatt 
  • 3 große Stiele Dill mit Blüten 
  • 3 TL Dill getrocknet
  • 6 EL gelbe Senfkörner
  • 3 TL schwarze Pfefferkörner
  • 3 TL Wacholderbeeren
  • 3 Stück Kardamomkapsel andrücken
  • je Glas 1 TL Korianderkörner
  • je Glas 1 TL Fenchelsamen
  • 750 ml milder Apfelessig (Rezept zum Selbermachen hier in meinem Blog)
  • 1,5 Liter Wasser 
  • 330 g Zucker
  • 3 TL Salz

Zubereitung:

1. Zuerst müsst ihr die Zwiebel schälen und prüfen, dass keine schadhaften Stellen daran sind. Dann legt ihr sie über Nacht in Salzwasser. Es soll richtig nach Meerwasser schmecken. Ca. 30 g Salz auf 1 Liter. Das sorgt dafür, dass die Zwiebel trotz der Einkochzeit knackig bleiben.

2. Am folgenden Tag werden die Zwiebel abgegossen und der Backofen auf 175 °C vorgeheizt. Auf die unterste Schiene ein tiefes Backblech schieben und etwa 2 cm hoch Wasser einfüllen. 


3. Die Zwiebel in die sterilen Gläser verteilen und die Gewürze in einem Topf kurz anrösten und gleichmäßig verteilen.

4. Essig mit dem Wasser, Zucker und Salz aufkochen und den Sud auf die Gläser verteilen. Die Gläser gut verschließen und so in das Wasserbad stellen, dass sie sich nicht berühren. Die Zwiebel im Ofen etwa 30 Minuten einkochen. Die Gläser aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. 

Die Zwiebel mindestens 4 – 6 Wochen durchziehen lassen. Sie halten sich bei kühler Zimmertemperatur (z. B. Speisekammer) etwa 6 Monate bis 12 Monate. Wenn ihr die Einkochzeit verlängert auf 100 Minuten, halten die Gläser jahrelang. 

Wünsche euch viel Spaß beim Zubereiten 😃und Genießen, eure Gitta 

14 Kommentare zu „Zwiebel im Glas süss/sauer – Haus’gmacht

    1. So ging es mir auch, liebe Tanja. Und vor ca. 4 Jahren kamen sie mir urplötzlich wieder in den Sinn und ich habe mir ein Glas im Handel gekauft. War maßlos enttäuscht, da sie pappsüss schmeckten. Das war der Anlass mich an ein eigenes Rezept zu wagen😃 und ich finde sie so wie ich sie jetzt zubereite megalecker 😘

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